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About throwing and hunting Über Jagen und Werfen |
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Here a sample from an ethymological text after Peter Sloterdijk "We humans are the most astonishing animals", found by guest author Indianer-Christian on a homepage for hunters and huntsmen, http://home.snafu.de/l.moeller/Waffen.html . (Sorry - english translation not available) Leseprobe aus einem ethymologischen Text, erzählt nach Peter Sloterdijk "Wir Menschen sind das erstaunlichste Tier", gefunden von Gast-Autor Indianerchristian auf einer Webseite für Jäger und Waidgenossen, http://home.snafu.de/l.moeller/Waffen.html .
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... Unsere frühesten Vorfahren mochten mit scharfkantigen Steinsplittern (mehr dazu bei Caveman) Aas aufgeschärft, so an kraftvolle hochwertige Nahrung gelangt sein. Aasfresser müssen nur mäßig klug sein, da deren Beute nicht mehr kämpft oder flüchtet. Aas läßt sich leicht erwerben. Mensch wurden unsere aasfressenden Vorfahren erst durch Waffen, Sprache und Jagd. Aus dem Fluchttier entwickelte sich ein Abstandstier, aus dem Läufer der Werfer, aus dem Sammler und Ausweichler, der Jäger und Angreifer. Welch Fortschritt! So wandelten wir Waffentragenden, Redenden, Jagenden uns von Gehetzten und Gefressenen zu Herrschenden, solche die wilden Tieren bald, wie von einer unsichtbaren Grenze getrennt, zu deren eigenen Sicherheit, um nicht selbst gefressen zu werden, mieden. Den eigenen Leib samt der umgebenden Natur als Begrenzer eigenen Handelns auszuschalten, birgt solch große Vorteile, daß dieses Grundmuster Abstand in der zukünftigen Entwicklung in den folgenden Jahrhunderttausenden (wenn nicht gar -millionen) die bisher üblichen naturabhängigen, naturanpasserischen Überlebens- und Fortpflanzungserfolge bestimmte. Werfen zu können ermöglichte vor allem anderen den frühen Menschen zu gefährlichen Angreifern und Beute einzigartig sicheren Abstand zu wahren. Der Wurf verschob der Ballistiker (von griechisch. ballein - zu werfen) Beziehung zu den tierischen Wettbewerbern um Platz und Essen, indem er den Werfern erlaubte angreifende Tier zu berühren, ohne von jenen selbst berührt zu werden. So entstammen wir heutigen Menschen dem Werfen. In solch raumschaffender Urhandlung verbirgt sich das Geheimnis der uns Menschen eigenartigen Beziehung zur Welt. Der weise Mensch, der Homo sapiens gründet auf den Homo jactans - den Werfermensch. Die besondere Anziehungskraft, die in der modernen Massenkultur filmisch und anders kultisch gefeierten Schußwaffen, auf uns ausüben, weist auf Reste alter stammesgeschichtlicher Werferprägung, der Menschwerdung selbst, zurück. Die Verben des Werfens klingen bis in die Grundwörter philosophischer (wissensfreundlicher) Bestimmungen, vor allem lateinischen Ausdrücken, nach: Subjekt = Das - nach - unten - geworfene. Objekt = Das entgegen - geworfene. Projekt = Das nach - vorn - geworfene. Die griechischen Wörter "symbolisch" die Geste zusammen - zu - werfen, während "diabolisch", die Geste durcheinander - zu - werfen, bedeuten. Im Deutschen klingen zu werfen, zu waffen, aus gutem Grunde ähnlich! Wurf-, Schlag- und Berührersetzmittel erzeugten erstmals vom angreifenden Räuber sicheren Abstand. Abstandsmittel zu brauchen, begründete zugleich die Selbsterzeugungsgeschichte der werdenden Menschheit. Sobald bei unseren Vorfahren das neugewonnene Abstandsmuster zu wirken begann, rangen innerhordlichen Entwicklungsbestimmer vor äußeren Einflüssen. ... |