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www.axtwerfen.de
Ziele |
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Wenn Sie nach einem Ziel ausschau halten, beachten Sie zuerst die Umgebung. Der Standort des Zieles ist eingeschränkt durch die Sicherheits-Regeln (Kapitel Sicherheit ) . Jede Gefährdung anderer muss ausgeschlossen sein!
Und es gibt weitere Einschränkungen. Sie dürfen kein fremdes Eigentum beschädigen. Niemand darf durch Ihren Lärm gestört werden. Jubeln Sie nicht laut und tanzen wild herum wenn Ihr Messer steckt -- es ist ja kein Casino Jackpot, gratulieren Sie einfach sich selbst und geniesen den Treffer! Sie müssen die Messer leicht wiederfinden können. Und wie Sie mit den Zuschauern umgehen, die durch Ihr scheppern angelockt werden, tja, das ist Ihre Sache. Jetzt wissen Sie, warum Messerwerfer oft vom Land kommen.
Wer als Anfänger nach einem soliden Ziel umschaut, wird oft zuerst Baumstümpfe finden, die nicht mehr gebraucht werden. Werfen Sie niemals auf lebende Bäume!
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Ein Fichten-Baumstumpf an einem Parkplatz,
an dem ich oft vorbei fahre. Ein prima Ziel,
sehr verlockend! Später erfuhr ich, dass
es eine Art Naturdenkmal ist, das der Förster
absichtlich hinterlassen hat. Ich hätte
besser nachdenken sollen. Zum Glück ist
der Schaden nicht so arg, und der Förster
ist Werfern freundlich gesinnt.
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Die selbe Fichte. Warum wäre das ein
ideales Ziel? (1) Die Sicherheit ist
gut an diesem Platz. Die Strasse ist etwa
30 m dahinter. Hm .. das ist genug für mich,
aber nicht genug für einen starken Weitwerfer!
(2) Das langfaserige
Fichtenholz ist ideal, vor allem wenn
es nass ist. Dann schliessen sich die Einstiche
fast vollständig wieder nach dem Herausziehen.
(3) Es ist breit. (4) Fast keine
Zuschauer weil keine Zuhörer.
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Es ist ein Unterschied, auf welche Sorte Holz man wirft. Je härter, je härter muss man auch werfen, was nicht immer gewünscht ist. Die Länge und Widerstandsfähigkeit der Fasern des Holzes bestimmt, wie schnell das Holz ausfranst, bzw. wie lange das Ziel hält.
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Ein Baumstumpf in meinem Garten nach einer
Werf-Saison. Es ist eine Pappel (hat man mir
erzählt), sie ist nicht besonders geeignet,
da ziemlich spröde. Bei jedem Wurf gehen
Splitter ab, egal ob trocken oder nass.
Unschön an diesem Treffer-Bild sind die
Winkel der Äxte. Die Stiele sollten eher
nach unten zeigen, nicht nach oben. Schön
ist, dass die Winkel der Stiele
gleichmässig sind. Das Ziel ist eigentlich
zu klein für vier Äxte, denn wenn man
sie so nahe nebeneinander wirft, dann treffen
sie manchmal aufeinander, was schnell die
Schneiden ruiniert. Naja.
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Eine Baum-Scheibe für Messer mit grossem Durchmesser ist ideal zum Werfen. Es ist 'Kopfholz', also ein Schnitt quer durch den Stamm, nicht längs dazu. Die Fasern zeigen keine Richtung, sondern sie treten als Punkte an die Oberfläche. Das Messer dringt leicht ein, denn es schneidet die Fasern nicht, sondern schiebt sie auseinander. Nach dem Herausziehen bleibt nur eine minimale Wunde.
| Ein klassisches Axt-Ziel von Scott Gracia (Kapitel "Geräte - Liste - Äxte - Feuerstein Axt ") . Für Äxte braucht man mindestens solch eine massive Scheibe. Für Messer genügen dünnere Scheiben. Das Trefferbild hier demonstriert den besonders großen möglichen Winkel der Feuerstein Axt, mit ihrer vorgezogenen Spitze (ähnlich der Franziska und der Hibben Pro-Thrower ) Wenn das obere der drei Gerät z.B. ein Tomahawk wäre, dann würde es wahrscheinlich nicht stecken. |
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Hübsches Chaos, oder?
Das Ziel beim Sonnwend-Werfertreffen
(Kapitel "Veranstaltungskalender 2004 -
Bericht 19.06.2004
")
.
Zoomen Sie in das Bild hinein, und sehen
die vielen verschiedene Geräte
die bei solch einem Treffen zum Einsatz kommen
(hier z.B. Stricknadeln, Nägel, Schraubenzieher,
Spanscher Pfeil, doppelt spitze Messer,
Überlebensmesser, Zimmermannshammer,
verschiedene Äxte, Tomahawks,
Franziskas).
(Foto von Christian Thiel, www.messerwerfen.de)
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Im Haus werden Sie wohl nur mit kleineren Geräten werfen. Also k&oouml;nnen auch die Ziele leichter sein. Z.B. Pappkarton ist geeignet, am besten mehrere Lagen zu einem dicken Stapel zusammengeklebt. Achtung vor Querschlägern. Achten Sie darauf, dass kein kein Fenster neben dem Ziel ist, durch das ein Gerät auf die Straße fliegen kann!
| Pappkarton-Ziel für drinnen. Gut für Nadeln, Schaschlick-Spiesse und kleine Messer, Scheren usw. Aber es ist auch gut für teuere empfindliche Messer, z.B. Kochmesser, die Sie normalerweise nicht werfen, da sie schnell kaputt gehen. Das ist nicht klassisches Messerwerfen! Wenn die Pappe nahe über dem Teppichboden plaziert ist, und die Entfernung und die Kraft gering ist, dann halten sogar empfindliche Messer einige Fehlwürfe aus. |
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Kleine Spickerscheibe mit 12 cm Durchmesser,
mißbraucht für 10 cm lange Nadeln,
geworfen mit 1/2 Umdrehung
aus 1 Meter Abstand. Wenn nicht eines Tages
diese Scheibe und diese Nadeln zufällig
nebeneinander auf meinem Schreibtisch
gelegen hätten, dann wäre ich wohl
niemals auf die Idee gekommen, mit solch winzigen
Geräten zu werfen. Sie sind schwierig zu
werfen. Die Bewegung muss aus dem Handgelenk kommen -
ganz im Gegensatz zu normalen Messern, wo man das
Handgelenk bewusst nicht zur Drehung einsetzt.
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Wenn Sie fortgeschritten sind mit Werfen, dann werden Ihre Ansprüche wachsen. Sie werden ein Ziel wollen, mit optimalen Eigenschaften in jeder Hinsicht, das bedeutet (1) flach, (2) groß, (3) frei stehend und (3) massiv. Solch ein Ding werden Sie kaum zufällig irgendwo finden, sonder Sie müssen mit einigem Aufwand eines bauen.
| Jetzt noch das klassische Ziel, das Sie von professionellen Werfern kennen. Hier ein Bild von der Werf-Anleitung auf der Schachtel der Hibben Pro-Trower Axt (Kapitel Geräte - Liste - Äxte - Hibben Pro-Trower Axe ) . Der Text dazu lautet: Verwenden Sie eine flache Oberfläche. Mehrere Schichten weichen Holzes oder eine Reihe von 15 bis 21 2 x 4 Zoll Hölzer, die mit Dübeln oder "flüssigen Nägeln" zusammengehalten werden, ergeben ein ideales Ziel. Verwenden Sie NICHT Bäume, denn Ihre Axt könnte an der gekrümmten Oberfläche abgelenkt werden. Ein Foto mit so einem Ziel finden Sie z.B. in Kapitel "Technik - Zweierlei Ziel-Strategien " . |
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Haben Sie es bemerkt? Was ich im erstes Bild oben als "prima" bezeichnet habe, davor wird in der Anleitung von Hibben gewarnt. ("verwenden Sie NICHT Bäume"). Ebenso warnt John Bailey in seiner Wurf-Anleitung vor solch runden Zielen (Kapitel "Geräte - Liste - Messer - Starlight " . Hm .. Profis haben vielleicht andere Ansprüche als Amateure. Natürlich prallen die Äxte am Baumstumpf zur Seite ab. Das muss im seitlichen Sicherheits-Abstand berücksichtigt werden! Mit einem Baumstumpf hat genau genommen man keine keine Fläche als Ziel, sondern nur die Mittellinie. Denn die Entfernung muss auf ca. 10 cm genau stimmen, und durch die Biegung liegt der Rand-Bereich schon weit dahinter. Egal, für mich taugt ein Baumstumpf. Aber fein wäre das schon, so eine riesige ebene Fläche.
| Beachten Sie immer die Sicherheit! |