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Axtwerfen   - Technik   - Kalküle   -

Die Drehung

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Die Rotation ist das Kern-Problem beim Messer- und Axtwerfen überhaupt. Die anderen Berechnungs-Elemente, die auf diesen Seiten diskutiert werden, haben nur den einzigen Zweck, die Rotation unter Kontrolle zu bringen.

Die exakte Geometrie der Flugbahn eines Messers oder einer Axt ist nicht durch Zuschauen sichtlich. Um die exakte Bahn des rotierenden Objekts zu bestimmen, braucht man einige Vorüberlegungen.

Trajectory of an axe
(Dummy-Bild) Flugbahn einer Axt

Ein freies Objekt rotiert immer um seinen Schwerpunkt.

Wenn der Schwerpunkt im Material liegt (Messer), dann kann das Objekt auf einem Punkt ruhen. Wenn der Schwerpunkt in der Luft liegt (Axt), dann kann es nicht auf einem Punkt ruhen.

Zum Werfen ist es entscheidend, wie weit der Schwerpunkt des Gerätes von der Hand entfernt ist. Beim Messer kann der Schwerpunkt sogar innerhalb der Hand liegen, dann sollten Würfe ohne Drehung möglich sein. Bei der Axt ist der Schwerpunkt immer weit von der Hand entfernt, der Griff ist ein Hebel und ein Pendel.

Jetzt eine ketzerische Frage: Muss man sich überhaupt um die Rotationen kümmern?! Der Throwzini-Newsletter veröffentlichte ein höchst interessantes Umfrage-Ergebnis (Ausgabe Nr. 22 vom 25. September 2000).


      Mit wievielen Umdrehungen werfen Sie?

      1/2 Drehung:      5.3 %
      1 Drehung:       34.0 %
      1 1/2 Drehung:   10.6 %
      2 Drehung:       11.7 %
      3 oder mehr:      6.4 %
      Zähle nicht:     31.9 %

      Anzahl Stimmen gesamt: 401

Wiedergabe mit Erlaubnis von Scott Gracia's The Great Throwzini Newsletter. Erhalten Sie GRATIS 101 MESSERWERF-TIPS und Newsletter, gefüllt mit Werf-Tips und Ideen die Ihnen beim Werfen helfen, auf The Great THROWZINI Website http://www.throwzini.com

Stellen Sie sich vor: 31,9 %, also die meisten der Werfer, zählen die Rotationen gar nicht und wissen die Anzahl vielleicht auch gar nicht. Fantastisch! Das ist eine der grundlegenden Redundanzen in der Wurf-Technik: Die beiden Pole dieser Redundanz sind (1) das intuitive Werfen und (2) das rationale Werfen.

(1)   Das intuitive Werfen, das muss die Art sein, wie die oben erwähnten 31,9 Prozent das Werfen betreiben. "Nicht zählen" ist sicher kein Nachteil, sondern ein Privileg! Sie treffen in einer natürlichen Weise, und sie brauchen nicht diese technischen Überlegungen, wie wir sie auf diesen Seiten durchführen.

(2)   Das rationale Werfen ist das, was sie auf diesen Seiten finden können. Wir versuchen hier, eine Theorie zu entwickeln, wie das Werfen funktioniert, wie wir es lernen können, und was die Grenzen des Möglichen sind. Das ist notwendig, denn wir haben das Werfen nicht als Kinder auf natürliche Weise gelernt. Statt dessen müssen wir das Werfen künstlich wieder-entdecken, aus dem Nichts heraus, nur mittels des Vorstellungs-Vermögens.

Wie bei den anderen Redundanzen auch, werden Sie wahrscheinlich von beiden Polen etwas benutzen. Eben mehr oder weniger von dem einen oder anderen. Je nach Ihrer Tradition und Situation.

 


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