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Axtwerfen   - Technik   - Kalküle   -

Symmetrie

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Zwei Symmetrien spielten eine Rolle beim Werfen: (1) die Symmetrie des Körpers und (2) die Symmetrie der Geräte. Die Symmetrie des Gerätes hat einen Einfluss darauf, wie es gehandhabt wird.

Logo of subchapter (1)   Körper
Die Symmetrie des Körpers hat Konsequenzen für das Hantieren.
Logo of subchapter (2)   Ball
Ein Ball hat die höchst mögliche Symmetrie, also die größte Freiheit bei der Handhabung.
Logo of subchapter (3)   Stock
Die Rotations-Achsen gehen verloren bis auf eine.
Logo of subchapter (4)   Dolch
Geringere Symmetrie als der Stock, aber höhere Symmetrie als das Messer.
Logo of subchapter (5)   Messer
Nur eine Symmetrie-Ebene bleibt erhalten.
Logo of subchapter (6)   Axt
Die selbe Symmetrie wie beim Messer, aber in gewisser Weise geringer.
Logo of subchapter (7)   Sense and chainsaw
Keine Symmetrie. Gar keine Freiheit bei der Handhabung.

Beachten Sie wie die Handhabung komplizierter wird, während die Symmetrie von hoch zu niedrig geht. Interessanterweise entspricht die Reihenfolge der Geräte nach Symmetrie fast genau der Reihenfolge im Kapitel "Sicherheit".

Einige Geräte passen vielleicht nicht so leicht in das einfache Schema oben. Z.B. wohin gehört der Bumerang? Das Frisbee fehlt oben. Es hat die selbe Symmetrie wie ein Stock, nämlich die Rotation um eine Achse. Aber die Anordnung der Masse ist völlig verschieden.

 

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(1)   Körper

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Der menschliche Körper ist spiegelsymmetrisch. Wir haben zwei Hände, zwei Füsse usw. Bevor wir irgendeinen Griff tun können, müssen wir erst entscheiden, ob mit der rechten oder der linken Hand.

Die Entscheidung, welche der beiden Hände wir benutzen, fällt uns leicht. Wir haben alle eine klare Bevorzugung für eine Seite. Die meisten Menschen sind Rechts-Händer. Interressanterweise quer durch alle Kulturen der Erde (ja?).

John Bailey throwing two hatchets
Doppeltes Beil. John Bailey's Antwort, als er gefragt wurde, mit beiden Händen zu werfen ( www.throwingknives.com ) . Nebenbei sieht man an seiner rechten Hand (die hintere) schön deutlich den oft beschriebenen "Hammer-Griff" mit dem Daumen auf dem Griff des Gerät's.

Die natürliche Bevorzugung einer Seite gegenüber der anderen hat mehrere Vorteile. (1) Eine einzelne Seite kann viel mehr spezialisiert werden als zwei. (2) Es muss nicht mehr dauernd nachgedacht werden, welche Hand verwendet werden soll.

Trotzdem hat es mich geärgert, daß die Hälfte meines Körpers behindert schien gegenüber der anderen.

Also habe ich begonnen, systematisch die 'falsche' Hand zu benutzen. Erst einfache Sachen, z.B. Schraubenzieher, Hammer, und ähnliches. Es funktionierte. Dann werfen.

Ich habe ein erstaunliches Phänomen bemerkt. Was die linke Hand neu lernt, das lernt die rechte automatisch mit, ohne zu üben. Eine Verdoppelung des Lern-Effekts!

Jetzt meine Empfehlung. Verwenden Sie zum Spielen die 'falsche' Hand, für ernste Situationen die 'richtige'. Wenn sie dann etwas wirklich tun wollen, erleben Sie eine plötzliche Verbesserung Ihrer Fähigkeit!

Viel Spass beim Werfen mit der falschen Hand!

 

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(2)   Ball

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Der Ball hat die höchste Symmetrie von allen Objekten überhaupt. Man kann ihn drehen wie man will, er bleibt immer gleich.

Eine Kugel ist geometrisch genau das selbe wie ein Ball. Aber funktionell sind sie sehr verschieden. Ein Ball ist weich und springt zurück. Eine Kugel ist hart und schlägt ein.

Symmetry of a ball
Die Symmetrien eines Balles. (1) Koordinaten-System mit den drei Raum-Achsen. Die sind notwendig, um über den Raum zu reden. (2) Drei wichtige Symmetrie-Ebenen (Spiegelsymmetrie). (3) Drei wichtige Rotations-Achsen.

Ein Ball enthält alle möglichen Symmetrien. Das macht ihn universell und einfach zu handhaben. Man kann einen Ball nicht falsch anfassen.

Von diesem vollständigen Satz von Symmetrien beim Ball, werden wir in den nächsten Kapiteln eine nach der anderen wegnehmen, und kommen über mehr und mehr spezialisierten Geräten zu den komplizierten völlig ohne Symmetrie.

Bitte beachten Sie. Das "Symmetrie-System", das wir hier verwenden ist nicht wissenschaftlich, sondern sehr vereinfacht. Nur um den Zusammenhang zwischen Handhabung und Geräte-Symmetrie zu veranschaulichen.

 

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  (3)   Stock

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We take away the X- and Y-rotations axis. Only rotation around the Z-axis is allowed. Wir nehmen zwei Rotations-Achsen weg, X und Y. Nur noch Rotation um die Z-Achse ist erlaubt.

Symmetry of a stick
(Dummy) Die Symmetrie eines Stockes.

 

Logo of subchapter Stock
Die erste Symmetrie fällt weg.
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Die Funktion wird unsymmetisch verteilt.
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Das Gewicht wird unsymmetisch verteilt.

 

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(5)   Messer

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Wir nehmen die Spiegelsymmetrie weg. Ein Dolch hat zwei Spiegel-Ebenen, ein Messer nur noch eine.

 

Symmetry of knives
Die Symmetrie von Messern.

(1)   Dolch. Dem Stock wird die Rotation um die Längs-Achse weggenommen. Eine Spiegel-Ebenen bleibt übrig.

(2)   Messer. Vom Dolch wird eine Spiegel-Ebene weggenommen. Eine Spiegel-Ebenen bleibt übrig.

(3)   Beil. Das Gewicht wird verlagert. Es ist genau genommen noch die selbe Symmetrie wie beim Messer, aber viel deutlicher entwickelt, gegenüber dem Dolch.

 

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(6)   Axt

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Eine Axt hat Spiegel-Symmetrie, genau wie das Messer. Trotzdem haben wir sie in ein eigenes Kapitel gesteckt, denn in gewisser Weise ist sie trotzdem viel "unsymmetrischer" als das Messer.

Symmetry of an axe
Die Symmetrie einer Axt.

Strukturell ist die Axt eine Kombination aus Stock, Stein und Messer. Die Symmetrie ist geringer als die des Messers.

 

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(7)   Sense und Kettensäge

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Die Kettensäge und die Sense haben die niedrigste Symmetrie von allen Geräten, nämlich gar keine Symmetrie.

Symmetry of chain saw and scyth
(Platz für geplantes Bild)   Die Symmetrie von Kettensäge und Sense.

Eine abstrakte Feststellung, das Gerät hat keine Symmetrie. Was bedeutet das in der Praxis? Es bedeutet, dass der Griff genau vorgegeben ist. Sie haben keine Freiheit, irgendetwas auszuwählen.

Vergleichen Sie "Anhang (A) Geräte - Kettensäge und "Anhang (A) Geräte - Sense.

 


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