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Fotos 2001-09-08  
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Kapitel:   Veranstaltungskalender 2001
Bericht:   Das Erste Grosse Werfertreffen, Berlin 2001
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(Lesen Sie auch die Berichte von 2003, 2002 und 2001.)

Little Big Horse Ranch, Müncheberg nahe Berlin am 08./09. September 2001, ein historisches Wochenende. Ein wirklich grosses Werfertreffen mit Zuschauern, Gastronomie, Presse, Fernsehen, Athleten, Pokalen, Rahmenprogramm und Expertengesprächen!

Dies ist ein persönlicher Bericht. Einen ausführlichen Bericht finden Sie bei www.lbhr.de . Einen Kurzbericht finden Sie bei messerwerfen.de (mit den Regeln).

 
Programm
Wann? Was? Wo?
Samstag
09 Frühstück Veranda
10 Einwerfen Kleine Wiese
12 Zuschauer-Werfen
13 - 16 Wettbewerbe 3 Meter Grosse Wiese
16 Dudelsack-Musik
16:30 Western-Stuntshow
17 Preisverleihung 3-m-Disziplin
17:30 - 19:30 Wettbewerbe 6 Meter
19:30 Jonglier-Show Kleine Wiese
20 Preisverleihung 6 Meter Disziplin Feuerstelle
20:30 - 24 Essen and drinking
Sonntag
09 Frühstück Veranda
10 - 11 Wettbewerbe Weitwurf Grosse Wiese
11 Siegerehrung Weitwurf-Diszipline Veranda
11:30 - 14 Abschluss-Besprechung und Video-Schauen

 

Hier die Geschichte.

Aufwärmen

 

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Die Übungs-Ziele aus verschiedenen Hölzern. Es werfen alle zur selben Zeit, dann holen alle zur selben Zeit die Geräte. Zuschauer bleiben in Entfernung dahinter. (Foto # 20010908.1152   -   Grösse 33%, klick 50% 100%)

 

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Franz beim Aufwärmen. Die linke Hand zeigt, wie ich verspannt bin, sie sollte in einer Ausgleichs-Bewegung rückwärts gehen, ist aber regungslos. Schön zu sehen ist, wie die Finger der werfenden Hand abrupt geöffnet sind.   (Foto: Johann Müller, Döbbertin   -   Grösse 25%, klick 50% 100%)

 

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Treffer-Inspektion. "Hey, warum nicht jedesmal alle!" oder: "Hey, die Griffe müssen aber noch viel besser parallel sein!". Sie können hier sechs verschiedene Sorten Wurfgeräte entdecken: Hibben Häckla, Herbertz Bärentöter, Nieto, Haller Debé, Silberpfeil, und schwer zu sehen ein Tan Kri.   (Foto: Johann Müller, Döbbertin   -   Grösse 25%, klick 50% 100%)

 

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Blabla ... erzählen ist mein Hobby. Übrigens, diese verdammten Integral-Äxte ("Hibben-Häckla" auf fränkisch), die sind zwar praktisch, aber beim nächstes Wettbewerb werde ich sie nicht mehr verwenden, sie verursachen zu viel Diskussion.   (Foto: Johann Müller, Döbbertin   -   Grösse 25%, klick 50% 100%)

 

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Das Fernseh-Team vom ORB (Ostdeutscher Rundfunk Berlin) bei den Aufnahmen für ihren Bericht. Die Dame beweist Multitasking-Fähigkeiten, während sie in die Kamera spricht, wirft sie gleichzeitig eine Serie von Messern.   (Foto # 20010908.1333   -   Grösse 33%, klick 50% 100%)

 

Die Wettbewerbe

 

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Übersicht über die Reihe der Ziele. Karsten landet einen Treffer. Wir sind gerade bei Ziel Nr. 2. Langsam bewegt sich der ganze Pulk aus Werfern und Zuschauern auf das Ziel Nr. 7 im Hintergrund. Dort befinden sich auch die Reserve-Ziele Nr. 8 und 9, und ausserdem die Übungs-Ziele.   (Foto # 20010908.1422   -   Grösse 35%, klick 50% 100%)

 

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Eine Serie von Wettkämpfern ...

 

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... und noch ein paar. Ich habe versucht, alle Wettkämpfer zusammenzustellen, aber das ist nicht einfach, wenn man gleichzeitig selber teilnimmt. Also sind es ungefähr die Hälfte.

 

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Die Schiedsrichter bei der Auswertung der Listen mit modernsten Mitteln. Mit lauten und deutlichen Kommandos sorgten Sie für einen reibungslosen Ablauf des Werfens und für die Einhaltung der Sicherheit. Hervorragende Arbeit! Viele Dank den beiden! Wir werden sie in Zukunft noch öfter brauchen.   (Foto # 20010908.1601   -   Grösse 35%, klick 50% 100%)

 

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Die ersten Pokale für die Gewinner der 3-m-Messer-Disziplin.   (Foto # 20010908.1733   -   Grösse 48%, klick 100%)

 

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Siegerehrung Axt und Messer 6-m-Distanz   (Foto # 20010908.2031)

 

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Abends wurde ein Zwei-Minuten-Report vom ORB über unser Treffen ausgestrahlt.   (Foto # 20010909.1121)

 

Viel könnte noch erzählt werden. Natürlich müssen wir die Feinheiten und Fallgruben eines solchen Wettbewerbs noch genauer kennenlernen. Z.B. der 3-m-Wettbewerb ging zu langsam, deshalb verschob sich der 6-m-Wettbewerb, und der Weitwurf-Wettbewerb konnte erst am nächsten Tag durchgeführt werden. Aber das war ja auch das interressante, Neuland zu betreten.

 

Ergebnisse

 

Übersicht:

The cups
Die Pokale auf einen Blick.

 

Details:

 
3 Meter
Platz Name Punkte   Platz Name Punkte
Messer Axt
1 Michael 62 1 Franz 43
2 Old Grizzly 49 2 * Ralf P. 41
3 Frank 43 3 * Atze 1 41
4 Dieter 42 4 Ralf S. 34
5 Franz 41 5 Old Grizzly 32
6 Ralf P. 40 6 Dieter 31
7 Marco 38 7 Christian T. 20
8 Wolfgang 35 8 Atze 2 7
9 Karsten 18  
10 * Christian T. 9
10 * Nadin 9
11 Robert 5
Jeder Teilnehmer hat je 3 Wurf auf 7 Scheiben, zusammen 21 Wurf mit je 4 erreichbaren Punkten. Maximale Punktzahl: 84. Bei Punktgleichheit auf den ersten drei Plätzen erfolgt ein Stechen. Punktgleichheit ist mit einem Stern (*) markiert.

 
6 Meter
Messer   Axt
1 Dieter 30 1 Dieter 30
2 * Old Grizzly 13 2 * Old Grizzly 17
3 * Ralf P. 13 3 * Ralf P. 17
4 Christian T. 12 4 Franz 16
5 Michael 11 5 Christian S. 15
6 * Franz 5 6 Ralf S. 13
6 * Wolfgang 5 7 Atze 1 9
7 Robert 3  
8 Karsten 1
Jeder Teilnehmer hat je 3 Wurf auf 7 Scheiben, zusammen 21 Wurf mit je 4 erreichbaren Punkten. Maximale Punktzahl: 84. Bei Punktgleichheit auf den ersten drei Plätzen erfolgt ein Stechen. Punktgleichheit ist mit einem Stern (*) markiert.

 
Weitwurf
Messer   Axt
1 Michael 9,86 m 1 Christian S. 8,26 m
2 Dieter 8,70 m 2 Atze 1 7,65 m
3 Franz 6,68 m 3 Ralf S. 6,84 m
4 Christian T. 0,00 m 4 Dieter 0,00 m
  4 Franz 0,00 m
4 Atze 2 0,00 m
Jeder Teilnehmer wählt eine beliebige Entfernung und hat darauf drei Würfe. Ist ein Treffer dabei darf die nächste Entfernung gewählt werden. Ist kein Treffer dabei - verloren. Es ist also auch ein bisschen Pokerspiel, wie man die Entfernung wählt: wählt man zu kurz, dann verschenkt man Punkte, wählt man zu weit, dann wird man mit "0,00 m" hinausgeworfen.

 

Fazit

 

Werfen scheint ein Familiensport zu sein! In Kinsau waren von 9 Werfern zwei ein Ehepaar und zwei ein Vater-Sohn-Team. Hier waren bei 16 Werfern ein Vater-Sohn-Team und ein Vater-Sohn-Tocher-Trio. Und fast wäre ein Mutter-Tochter-Team dabei gewesen.

 
Riesen extra Applaus
... für Nadin, die als einzige Dame es wagte, teilzunehmen, und noch dazu als Anfängerin!

 

Andere Damen haben sich zurückgehalten. Das hat sich erst später herausgestellt, als unerwartet eine Diskussion um separate Damen-Wettbewerbe aufkam. Was kann man dazu sagen? Es ist lediglich eine Frage der Anzahl Teilnehmerinnen.

Auch einige Herren blieben fern und wollten erst einmal sehen, was das wohl wird. Niemand hat so etwas je zuvor gesehen, und das Risiko, sich zu blamieren war unkalkulierbar. Grins. Von jetzt an ist dieses Risiko kalkulierbar!

Ich finde es eine gute Tradition von Kinsau, dass bei so einem gewagten Einsatz auch der letzte der Gewinner-Liste geehrt wird.

 
Grosse Ehre
Für Robert, der sogar als völliger Anfänger nicht zögerte, teilzunehmen. Wir, die den Sport schon länger üben, wissen, wie widerspenstig die ersten Treffer landen. Willkommen in der Werfer-Gemeinschaft!

 

Und bei Werf-Veranstaltungen gibt es eine weitere spezielle Disziplin:

 
Weiteste Entfernung
Für Manuela, die eine informelle Reise aus der Schweiz unternahm. Hoffe, wir konnten dich überzeugen, dass Werfen ein realistischer und faszinierender und friedvoller Sport ist. Du bist der europäischer Faktor dieser Veranstaltung! Danke, daß Du gekommen bist.

 

Neben dem südlichen europäischen Faktor haben wir auch bereits einen nördlichen.

 
Viel Glück
Für Jean, unser nördlicher europäischer Faktor, der versucht, in Kopenhagen einen Werf-Veranstaltung durchzuführen. Aber das scheint nicht so einfach dort.

 

Und noch'was wichtiges:

 
Spezial-Grussbotschaft
Hallo Alleswerfer, einer der tatkräftigsten beim Ankurbeln der Werfertreffen! Jetzt bist' bei der Bundeswehr, und konntest selber an keinem einzigen Treffen teilnehmen. Schade schade! Nächstes Jahr, klaro?! Viele Grüsse an Dich und deine neuen Kameraden!

 

Dann waren da noch viele Leute im Hintergrund, ohne die es nicht funktioniert hätte.

 

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Infrastruktur. Die Taxi-Fahrer, die für eine reibungslose Anbindung vom und zum Bahnhof sorgten. Sie waren immer überall gleichzeitig, und bügelten die Fehler der anderen aus. Nur deshalb lief alles glatt.   (Foto Johann Müller)

 

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Gastronomie. Ist Ihnen aufgefallen, dass auf dem Programm keine extra Punkt als Pause zum Essen auftaucht? Das war deshalb möglich, weil diese beiden permanent heisse und kalte Delikatessen bereit hatten, und es verstanden, in den Augenblicken zwischen zwei Akten den ganzen Pulk abzufertigen.   (Foto Johann Müller)

 

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Knowhow. Ausgerüstet mit seiner Erfahrung aus Kinsau hat Experte Dieter die Veranstaltung in inhaltlichen Aspekten begleitet.   (Foto Johann Müller)

 

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Kapital. Die kleinen grossen Pferde.   (Foto Johann Müller)

 

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Zuguterletzt Gastgeberin und Gastgeber. Sie haben das alles zur Verfügung gestellt und gemanagt.   (Foto Johann Müller)

 

Saucoole Veranstaltung! Bis nächstes Jahr.

 

Euer Franz Virtual

 


Presse-Echo

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Artikel im Messer Magazin 4/2001 (Dezember 2001) Seite 76.   Für eine bessere Bildqualität klicken Sie hier.   (Scan zur Verfügung gestellt von Gastautor Artur)

 


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