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Kapitel :   Veranstaltungskalender 2002   -
Bericht über das 1. Sonnwend-Werfertreffen Pottenstein 2001
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(Lesen Sie auch die Berichte 2004, 2003, 2002, 2001.)

An Johannis, Sonntag, 24. Iuni 2001 hatten wir eine feine kleine Werf-Session mit Lagerfeuer. Für den Wettbewerb schufen wir eine spezielle Anfänger-Klasse.

Ablauf

Nachmittags sind Renate und Christian mit ihren drei Kindern eingetroffen. Zwei andere Teilnehmer konnten nicht kommen, das reduzierte unsere Zahl auf drei Werfer, einschliesslich mir selber.

Wir haben gleich das Feuer angezündet, den Grill in Gang gesetzt und den Ablauf diskutiert.

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Die Konferenz

Da wir nur zu dritt waren, haben wir nicht die geplanten separaten Ziele aufgebaut, sondern begnügten uns mit meinem gewöhnlichen Ziel, das sowieso schon da stand. Das sparte den Schafen die Aufregung, dass wir ihre Wiese missbrauchten.

Dann übten wir. Die vorhandene Geräte-Auswahl ist in Kapitel "Geräte" zu sehen. R. wählte kleinere Wurfmesser, C. wählte die kleinen Integral-Äxte, F. wählte die grossen Wurfmesser.

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R. wirft das Messer.

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C. wirft die Axt.

Vor allem C. hatte Spass mit der neuen Erfahrung. Bei seiner Treffer-Rate hatte ich den Verdacht, dass er nicht wirklich Anfänger war, wie er behauptet. Egal: Die Werfer-Gemeinschaft hat einen neuen Sportskameraden gewonnen!

 

Werf-Wettbewerb

Wir haben eine spezielle Anfänger-Klasse geschaffen. Das bedeutet besonders einfache Regeln.

(1)   Das Ziel ist eine Baumscheibe mit ca. 60 cm Durchmesser, plaziert mit der Mitte in ca. 1.60 m Höhe. Es gibt keine Ringe mit einer Schwarzen Mitte darin. Wenn das Gerät steckt zählt es einen Punkt, wenn es nicht steckt zählt es null Punkte.

(2)   Die Entfernung beträgt ungefähr drei Meter. Es gibt keine Markierung.

(3)   Die Geräte dürfen frei gewählt werden. Zwischen Messer und Axt wird nicht unterschieden, es gibt nur eine Geräte-Klasse.

(4)   Jeder wirft 20 mal, es wird gezählt, wieviele davon stecken. Das Ergebnis wird in Prozent Treffer notiert.

 
Ergebnisse
Werfer/in       Prozent Treffer (ca.)
Christian 75 %
Franz 75 %
Renate 30 %
Regeln: Entfernung 2,5 m, Gerät frei wählbar. Jeder wirft 20 mal. Es wird gezählt, ob das Gerät steckt oder nicht steckt. Das Ergebnis wird in Prozent ausgedrückt.

 

Es war das erste mal, dass wir systematisch unsere Wurfkönnen gemessen haben. Jetzt wissen wir mehr über den Wurfsport.

 

Ende

Das Wetter war bestens. Die frischen hausgemachten Bratwürste von der lokalen Kneipe schmeckten bestens. Die Kinder haben Stockbrot gebacken, wofür R. den Teig vorbereitet hatte, und trieben Unfug in dem verwilderten Garten.

In der Dämmerung überraschte uns eine seltsamer heller Stern am Südost-Horizont, den wir nicht kannten. Er ist den Rest der Nacht aus den anderen Sternen hervorgestochen. Das war Mars in seiner seltenen maximalen Erdnähe. Die Konstellation ereignet sich alle sechsundzwanzig Monate, dieses war die näheste seit einem dutzend Jahren (68 Millionen Kilometer am 21. Juni). Wie passend für unseren "martialischen" Sport. Smile.

Vielen Dank an Renate und Christian, dass sie mein erstes Werfertreffen gerettet haben, an die Dinosaurier-Kindern, dass sie nicht das Haus niedergerissen haben (statt dessen ein "neues" gebaut), an meine Freundin Brigitta für die Logistik und die leckeren Salate aus ihren Garten, an meine Senior-Nachbarin Anna, dass sie sich getraut hat, auf unsere "gefährliche" Party zu kommen. ;-)

Dann bis nächstes Jahr zur selben Zeit am selben Platz zu einem besser vorbereiteten und grösseren Treffen!

Eurer Franz

 


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