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Richter: Archery |
Page 190 of 194
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www.axtwerfen.de -
Literatur -
Bogenschiessen |
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Das Bogenschiessen-Buch half den Autoren der Axtwerfen-Website, einige ihrer Seiten in einem neuen Licht zu sehen. Beispiele:
Das Bogenschiessen-Buch erinnerte uns, dass das Wort Körper leicht missverständlich sein kann.
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Das Bogenschiessen-Buch sagt in Kapitel "Der Weg zum mentalen Zielen" auf Seite 131: |
Die Axtwerfen-Seiten sagen in Kapitel "Einleitung - Erholung": |
| ... Unsere Methode könnte man so beschreiben, dass wir durch häufiges Wiederholen unseren "unbewussten Bogenschützen" mit so vielen Schießvorgängen "füttern", dass er schließlich in der Lage ist, alle wahrgenommenen Einflüsse, wie Größe und Entfernung des Zieles, Windrichtung und -stärke, mit vorhergehenen Erfahrungen zu vergleichen. ... sodass der Pfeil das Ziel einfach treffen muss ... | Das erfrischende finde ich also, dass hier der Körper das Sagen hat. Der Körper führt die Rechnungen aus, und der Geist versucht, zu folgen. Nicht umgekehrt, wie gewohnt. |
Ist das nicht lustig - zwei scheinbar widersprüchliche Wörter für die selbe Sache! Das Wort "Körper" in den Axtwerfen-Seiten kann leicht missverstanden werden und braucht eine extra Erklärung.
Die Axtwerfen-Seiten erzählen Ihnen mit einem sehr materialistischen Blick, jeder Aspekt eines Wurfes ist rational berechenbar (hauptsächlich Kapitel "Technik - Kalküle"). Aber Vorsicht! Diese Mathematik enthält Nichtlineare Gleichungen, Fraktale und solche Biester. Im Klartext: die Gleichungen sind nicht lösbar.
Vielleicht können Sie perfekt eine einzelne Betrachtungs-Ebene berechnen. Aber wie mit immer besseren Mikroskopen, gehen die Ebenen immer tiefer und tiefer ohne Ende. Das ist eine Menge Information, die niemand und auch kein Computer verarbeiten kann. Aber vielleicht kann es das Unterbewusstsein, oder einfacher gesagt: der Körper.
Nebenbei: Die Formulierung, die Clemens Richter in seinem Bogenschiessen- Buch verwendet, ist genau die selbe Formulierung, die Informatiker verwenden können, um eine moderne Rechen-Technik zu beschreiben, die "Neuronales Netz" genannt wird.
Überraschung! Endlich habe ich ein Buch gefunden, das etwas sagt über blind handeln.
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Der Bogenschiessen-Buch enthält zwei Kapitel darüber: "Mit geschlossenen Augen" (Seite 124) und "Nachts schießen" (Seite 135). |
Auf den Axtwerfen-Seiten wird das Thema erwähnt in Kapitel "Technik - Vom Griff zum Wurf - Schritt 3": |
| ... Wer jedoch das unbewusste Zielen schon ein wenig beherrscht, wird schnell feststellen, dass sich bei Dunkelheit sogar besser schießen lässt. Denn nun werden wir nicht mehr abgelenkt durch die Versuchung, trotzdem Zielhilfen zu suchen. ... | ... Angestrebt ist, diesen Wurf blind zu tun. Das Entscheidende dabei ist, dass Sie dann eine noch bessere Quelle für Gravitations- und Rotations-Information haben, als die Augen und der Gleichgewichts-Sinn Ihnen geben können. ... |
Hm .. das muss besser erklärt werden, was wir mit einer "noch besseren Quelle für Gravitations- und Rotations-Information" meinen.
Die Augen sind extrem präzise und "objektiv". Diese Tatsache lenkt von den anderen Sinnen ab. Aber beim intuitiven Zielen brauchen wir gerade diese anderen Sinne mehr als einen präzisen Blick.
Die Information von den Augen ist als extern empfunden, die Information vom Tast-Sinn wird als intern empfunden. Das Schliessen der Augen hilft dabei, die Berechnungen von der externen Repräsentation (die bewusst gesteuert wird) zur internen Repräsentation (die unterbewusst gesteuert wird) zu verschieben.
Das Werfen in der Dunkelheit ist auch noch erwähnt in "Anhang (C) Rumpelkiste - Klang".
Die Bogenschützen haben ein Äquivalent zum "Follow Through" der Werfer.
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Das Bogenschiessen-Buch sagt an mehreren Stellen (frei übersetzt): |
Die Axtwerfen-Seiten sagen in Kapitel "Technik - Follow Through": |
| ... Schütze, Pfeil und Ziel sind eine Einheit, sie sind nicht mehr zu unterscheiden ... | Wenn der tatsächliche Flug mit dem vorausgedachten übereinstimmt, gibt es keine Überraschung. Der Unterschied zwischen dem Plan im Kopf und dem Geschehen in der Zukunft verschwindet. Die Wahrnehmung der Zeit ist verändert. Es ist eine Zeitspanne, die hat weder Anfang noch Ende, sondern sie "steht im Raum". |
Das ist ein ganz deutliches Gefühl, nicht "versuchen zu treffen", sondern der Treffer ist von Anfang an klar. Keine Überraschung, sondern gut bekannte Musik. Ein Genuss!
Noch viel mehr könnte über das Bogenschiessen-Buch gesagt werden. Aber besser, Sie lesen es selber.